A PONY NAMED OLGA und Hickoids am 8. Juni (Pfingstsonntag) im EXIL, Einlass 20.00 Uhr, Beginn 21.00 Uhr

Texasgarageskabillypunk und Selbstmitleid” definieren A PONY NAMED OLGA ihre Musik gerne selbst. Rock ’n’ Roll Cowpunk, Polka und schwarzer Humor erwarten uns und dazu Stunts, die leicht in der Leichenhalle enden könnten. Die drei Jungs sind gerade erfolgreich durch die USA getourt, haben eine unglaubliche Bühnenpräsenz und ihre Musik ist 150 % tanzbar.

Das brandneue 4. Album – The Black Album enthält dunkle Erzählungen und wahre Geschichten aus dem Leben auf der Straße … alle in Schweiß und Bier getränkt, wälzen sich auf dem Friedhof mit Ponys und Löwenzahn.

Der Sänger Heini Hempel über den Namen der Band und Pferde: Eine Faszination für Gäule habe ich eigentlich nicht. Unser Bassist Lloyd Clark hat in Amerika tatsächlich Hufschmied gelernt, aber war bei der Namensgebung noch nicht dabei. “A Pony Named Poldi” war ein Kinderbuch meiner Tochter. Ich habe Olga für Poldi eingesetzt – fertig. Pferd auf der Pizza oder in der Lasagne? – Ich würde eher Pferd essen von einem Gaul von der Weide als ein Schwein, das noch nie die Sonne gesehen hat.

Bassist Lloyd Clark und seine Frau Trinity Sarrett waren mit den Cry Babies zuletzt im Januar bei Guten Morgen Eberswalde, und Sarrett war als Trixie Trainwreck No Man Band mit ihrem Soloprogramm Hard Workin’ Girl  sowohl auf dem Marktplatz von Eberswalde als auch im EXIL. Es handelt sich also um alte Bekannte.

Die Hickoids gibt es seit 1984 und nach jahrzehntelangem schlechten Verhalten (Trunkenheit, ewige Armut, Rechtsbrüche) schlagen sie nun im EXIL auf. Ihr Cow-Tex-Punk-Rock klingt kein Stück in die Jahre gekommen und sie spielen mit einem großen ironischen Grinsen im Gesicht und singen Texte wie “If drinkin´ don´t kill me, kill me”.

PUNK A GONNY! – Jetzt unterstützen!!

Schon mal was von Crowdfunding gehört. Nein. Na dann los – ausprobieren.

Wir sammeln Kleingeld, um den Traum von einem Singstück PUNK A GONNY! im Exil wahr werden zu lassen.

Hier könnt ihr / können Sie uns unterstützen oder einfach nur lesen, was es mit PUNK A GONNY! auf sich hat.

Oder zur Erheiterung einfach ansehen, wie Hertel und Uschi und andere EXILanten gemeinsam mit Angehörigen des Chores Franz Mücke das Holzfällerlied der Monty Pythons interpretieren. Hier zum Video.

2013-03-13

Promo für Punkrockoper im EXIL

Brechts Mahagonny ist eine Parabel auf die Dominanz der ökonomischen Macht in der kapitalistischen Gesellschaft, in der man alles tun darf, solange man es bezahlen kann.

Diese Geschichte dient als Ausgangspunkt und Inspirationsquelle für die Entwicklung und Aufführung einer Punkrockoper im EXIL.

Wir treten als Experten der Rebellion auf die Bühne des öffentlichen Raums. Einen Teil der Finanzierung wollen wir durch Crowdfundig im Netz einholen. Dafür benötigen wir ein kurzes Video.

Am 13. März, also Mittwoch, drehen wir dieses kurze Promovideo. Wir wollen dafür auf unserem Hof den Holzfällersong der Monthy Pythons singen. Kommt alle zu 13.00 Uhr vorbei, zieht Holzfällerhemden an.

Do it yourself.

Wir bauen am EXIL (Bauvorbereitung) und derweil macht Mitarbeiter Patrick Meinhardt erst einmal Öffentlichkeitsarbeit. Hier ein Bild vom Rückbau der Decke in der Veranstaltungsbaracke. Das Foto stammt von Torsten Stapel, der die Dokumentation für die Untere Denkmalschutzbehörde bearbeitet.

Der Kollege auf dem Bild ist ein Praktikant von einem regionalen Bildungsträger.

 

Vergangenheit der Eisenspalterei 

Mit dem Projekt “Stärkung von Kompetenz für Arbeit am Erinnerungsort Eisenspalterei”, in dem Meinhardt arbeitet und das aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Land Brandenburg gefördert wird, soll Jugendlichen nun vor allem unsere heimatliche Geschichte bewusst gemacht werden. Getreu dem Motto “Do it yourself” hilft man sich gegenseitig, was so viel bedeutet, wie Hilfe für junge Menschen auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt zu leisten. Die Jugendlichen helfen dann im Gegenzug im “Exil” aus.

Mehr in der MOZ vom 18.02.2013.