Fortbildung für Ehrenamtliche zu Traumatisierung von Menschen mit Fluchterfahrung am 11. Februar

Donnerstag, den 11. Februar von 16.00 – 19.00 Uhr in der Alten Forstakademie, Stadtcampus der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswade, Schicklerstraße
Das Seminar richtet sich an Ehrenamtliche, die auf verschiedenen Gebieten mit Menschen zusammen arbeiten, die vor Krieg, Terror und Ausgrenzung geflüchtet sind und in ihrer Heimat oder auf der Flucht Gewalt in verschiedenster Form erlebt bzw. mit angesehen haben. Viele dieser Menschen sind von schrecklichen Erlebnissen und Angst gekennzeichnet und traumatisiert. Für Freiwillige, die Geflüchtete unterstützen, ergeben sich daraus Unsicherheiten und Fragen, wie etwa: Wann sollte fachliche Unterstützung hinzugezogen werden? Wie bespreche ich einen solchen Bedarf mit den Betroffenen? Wie kann und sollte ich mich selbst abgrenzen? Wo erhalte ich Unterstützung und individuelle Beratung?

Der Psychologe Dr. Boris Friele vom Behandlungszentrum für Folteropfer Berlin e.V. wird eine Einführung in die Thematik geben und Handlungsansätze vorstellen sowie konkrete Fragen beantworten, die sich aus der ehrenamtlichen Tätigkeit ergeben.

Feste feiern – Weihnachten für alle!?

Feste feiern – Weihnachten für alle!? 

Dienstag, 15. Dez. 2015, 18:00 Uhr

BBZ Amadeu Antonio, Puschkinstraße 13, 16225 Ebw.

kleiner Beratunsraum 2.OG

Organisation: Freiwilligenagentur Eberswalde 

Hier wollen wir aus der Perspektive der Helferinnen und Helfer darauf eingehen, auf welche Weise wir den geflüchteten Menschen in einer Kultur der Verständigung begegnen können.

  • Was bedeutet für mich Weihnachten persönlich, und wie möchte ich die neu angekommenen Menschen an diesem Fest teilhaben haben lassen?
  • Wie kann ich mit den geflüchteten Menschen in einen interkulturellen Dialog über wichtige religiöse Feste kommen? Dazu treffen wir uns zu einem adventlichen Gesprächskreis mit Kaffee-Tee- Pfefferkuchen, welcher einen sehr anregenden Austausch ermöglichen soll.

Das Gespräch leitet Merih Ergün – Bildungsprozeßbegleiter, Berater und Moderator, Referent zum Thema Rassismus im Verein Phoenix e.V..

Die Veranstaltung wird gefördert vom Landesamt für Soziales und Versorgung. Die Teilnahme ist kostenlos*. Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 14.11.2015

Ansprechpartnerin: Katja Schmidt

Tel.: 03334 259 4959, schmidt@buergerstiftung-barnim-uckermark.de

*Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu  machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen  angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der  Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder  sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind,  den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser  auszuschließen.

9. Oktober – Empfang für Neubürgerinnen und Neubürger der Stadt Eberswalde im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio

Am 9. Oktober findet der diesjährige Empfang für die Neubürgerinnen und Neubürger in der Zeit von 15.00 – 18.00 Uhr im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio statt.

Über 1500 Einladungen wurden von der Stadt Eberswalde verschickt. Etwa ein Drittel davon gingen an Flüchtlinge.

Verbunden ist der Empfang mit einem Tag der offenen Tür, bei dem sich die Akteure im Haus und weitere Gäste vorstellen.Es gibt eine Führung vom Hochbauamtsleiter Bert Bessel kommentiert von einer Putzfrau. In der Bibliothek spielt Fabrizio Furci auf der Gitarre und immer irgendwo im Haus wird ein Hang (Berndeutsch für Hand) gestreichelt und getippt.

Das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio eröffnete im August vergangenen Jahres und ist in kurzer Zeit zu einem Ort der Begegnung und des Austausches geworden.

Hier ist auch das Büro der Freiwilligenagentur der Bürgerstiftung Barnim Uckermark. Ein Schwerpunkt von Katja Schmidt und Thomas Mboya Ochieng ist die Vermittlung und Begleitung von Unterstützer_innen von Flüchtlingen. Thomas Mboya Ochieng übt zudem einen aktivierenden Part aus. Flüchtlinge finden in ihm einen Ansprechpartner, dem sie vertrauen und der sich kompetent auf ihre Bedürfnisse einlässt.

An diesem Tag dabei: die Kreismusikschule, der Zoo, die Kita “Haus der kleinen Forscher” mit Bastelständen und einem Labor

Weitere Termine im BBZ Amadeu Antonio:

Montag, 5. Oktober, 11.00 Uhr – Pressekonferenz zur Veranstaltungsreihe TOHUWABOHU

Mittwoch, 14. Oktober, 19.00 Uhr – Performance “Guter Flüchtling – Schlechter Flüchtling” mit Hamze Bytyci in der Bibliothek

Dienstag, 2. November – Arbeitskreis der Kulturverwaltungen im Land Brandenburg, Thema: “Willkommenskultur in Brandenburg”

Donnerstag, 12. November, 19.30 Uhr – Alle Nähe fern, musikalische Buchlesung mit André Herzberg zugunsten der Arbeit von Amcha e.V. in der Bibliothek

Freitag, 20. November, 19.30 Uhr – Rassismus wahrnehmen, benennen und zu seiner Überwindung beitragen. Impulsreferat und Aussprache von und mit Austen P. Brandt, Vorsitzender von Phoenix e.V.

Freitag, 4. Dezember, 18.00 Uhr - Verleihung des Amadeu-Antonio-Preises für kreatives Engagement für Menschenrechte, gegen Rassismus und Diskriminierung

Sonntag, 6. Dezember, 15.00 Uhr – Gedenken am 25. Todestag von Amadeu Antonio - “Wir sind hier, Bruder Amadeu”, Ort: Gedenktafel an der Eberswalder Str. 26

Donnerstag, 10. Dezember, 19.30 Uhr (Tag der Menschenrechte) – “Mein Weg vom Kongo nach Europa” Zwischen Widerstand, Flucht und Exil, Autorenlesung und Gespäch mit Emmanuel Mbolela in der Bibliothek

1. Tagung zum kommunalen Antirassismuskonzept für Eberswalde am 17. Dezember 2014 im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio

Die 1. Tagung zum kommunalen Antirassismuskonzept für Eberswalde findet am 17. Dezember 2014 in der Zeit von 17.00 – 19.00 Uhr im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio / Saal statt.

Wie kann der Schutz gegen rassistische Diskriminierung effektiv gestaltet werden?

Unser Ziel ist es, eine zukunftsträchtige Strategie gegen rassistische Diskriminierung in Eberswalde zu entwickeln. Um diesen Prozess einzuleiten ist ein inklusiver Austausch auf kommunaler Ebene notwendig. Dahingehend sollen auf der Tagung Repräsentantinnen und Repräsentanten unterschiedlicher Communities zur Sprache kommen und gemeinsam mit der Stadtverwaltung und -gemeinschaft gemeinsam diskutieren, welche Schutz- und Präventionsmaßnahmen gegen rassistische Diskriminierung getroffen und umgesetzt werden können.

Auf dieser Grundlage soll ein Antirassismuskonzept entstehen, in das die Mesnchen in Eberswalde ihre Ideen einfließen lassen und das uns dann gemeinsam handeln lässt.

Seid dabei!

Anschließend um 19.15 Uhr Konzert mit JoKaa!

 

Gefördert im Programm “TOLERANZ FÖRDERN. KOMPETENZ STÄRKEN” vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Lokalen Aktionsplan Barnim und von der Stiftung :do.

Veranstaltet von der Koordinierungsstelle für Toleranz Eberswalde gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Eberswalde und der Amadeu Antonio Stiftung.

Unterstützt von Label Noir.

Mach mit! / Machen Sie mit! – am 17. März beim Frühlingsfest mit dem THEATER DIREKT und am 23. März bei Knotunknot (- lösen und verbinden), einer sozialen Choreographie zu Immigration mit Dana Carpersen (The Forsythe Company)

Ich warte in diesem Jahr mit einigen Überraschungen auf. Was das heißt?

Nun, es wird nicht langweilig und deshalb ganz angenehm. Also lasst euch / Lassen Sie sich auf die Themen Immigration und Zusammenleben in Eberswalde ein.

 

Frühlingsfest des Runden Tisches “Willkommen in Eberswalde” am Montag, den 17. März von 14.00 – 17.00 Uhr. im Bürgerzentrum in der Schorfheidestraße

Wir laden alle Eberswalder/innen zum Frühlingsfest ins Brandenburgische Viertel ein. So wollen wir eine Möglichkeit der Begegnung zwischen Einheimischen und nun in Eberswalde lebenden Flüchtlingen bieten. Es wird eine Hüpfburg geben und Kinderbeschäftigung, Basteln und Trommeln. Wer kommt, kann gern Kuchen mitbringen, zudem wird eine große Reispfanne zubereitet. Der Bürgermeister eröffnet die Veranstaltung.

Als Höhepunkt kündige ich hier das Spiel THEATER DIREKT um 15.00 Uhr an. Alle sind eingeladen, gemeinsam eine Geschichte zu entwickeln und sofort mitzuspielen. Das klappt ganz sicher und ist diesmal besonders interessant, weil die Vielfalt der Erzählungen garantiert ist. Sprachhürden werden dabei zu Lapalien.

Etwa 100 Flüchtlinge, die Hälfte davon Kinder, leben derzeit in unserer Stadt, 35 Flüchtlinge im Wohnverbund im Brandenburgischen Viertel.

 

KNOTUNKNOT – lösen und verbinden, eine soziale Choreographie von Dana Caspersen (The Forsythe Company)

am Sonntag, den 23. März ab 14.00 Uhr in der REKI-Sporthalle / Finowtalhalle, Schorfheidestraße 30 im Brandenburgischen Viertel (kostenfrei)

Große Kunst trifft auf Alltag. Das Ballett steigt von der Bühne. Dana Caspersen (The Forsythe Company) sammelt und ordnet mit uns Fragen zum Thema Immigration.

Sonst bei bei einem in Europa überaus bekannten zeitgenössischen Tanzprojekt engagiert, überträgt Dana Caspersen Struktur und ästhetische Klarheit auf die nachbarschaftliche Begegnung. Jede und jeder kann mitmachen.

Keine Angst, ihr müsst / Sie müssen nicht tanzen. Lasst euch / Lassen Sie sich bewegen und auf ein Dialoggerüst ein, das hilft sich gegenseitig zuzuhören.

100 Menschen können dabei sein. Anmeldung bitte recht schnell an Kai Jahns, tolerantes_eberswalde@web.de, Tel. 0163/4454711.

Hier ein Artikel von Sabine Schulz aus dem Märkischen Sonntag.