Asylbewerber in Althüttendorf tot aufgefunden (Nachricht des rbb vom 11.12.2012)

Der rbb schafft es, alle vorhandenen Informationen kurz und knapp zusammenzubringen.Hier die Meldung:

Umstände noch unklar

Asylbewerber in Althüttendorf tot aufgefunden

In Althüttendorf (Barnim) ist ein Asylbewerber aus Kenia tot aufgefunden worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde die Leiche bereits am Samstag entdeckt.

Nach Angaben eines Sprechers fand eine Frau den Toten auf einem Wochendgrundstück nahe dem Asylbewerberheim, in dem der 28-Jährige untergebracht war. Der Mann sei zuvor vermisst worden. Eine Obduktion soll am Mittwoch die Todesursache klären. Derzeit geht die Polizei nicht von einem Verbrechen aus.

Landrat Bodo Ihrke äußerte sich in einer Pressemitteilung betroffen über den Tod des jungen Mannes. Er will sich nun mit den Angehörigen in Kenia in Verbindung setzen.

Neues Asylbewerberheim geplant

Das Übergangsheim in Althüttendorf steht seit langem in der Kritik. Im Sommer 2010 war es wegen der maroden Bausubstanz in die Schlagzeilen geraten. So wurde ein Bewohner verletzt, als Deckenteile herunterstürzten. Die Heimbewohner klagten über Feuchtigkeit, Kälte und Schimmel in den Räumen.

Bereits mehrfach wurde eine Schließung des Asylbewerberheims gefordert. Der Landkreis plant derzeit, das Gebäude des ehemaligen Oberstufenzentrums in Wandlitz zu einem Asylbewerberheim umzugestalten.

Quelle: rbb Nachrichten

Ende des Monats November hatte sich der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Dieter Dombrowski, die Einrichtung angesehen und einiges Kritikwürdiges erlebt.

>>Beim Eintritt in das Hauptgebäude, eine langgestreckte Baracke, fällt dem CDU-Mann sofort etwas auf. “Wo sind denn die Rauchmelder?” fragt er. “Es gibt keine”, antwortet Ekkehard Prühs. Die seien offenbar auch nicht nötig, denn das Flüchtlingsheim sei von der Aufsichtsbehörde so abgenommen worden. Dombrowski hat da seine Zweifel: “Kann ich mir nicht vorstellen”, sagt er und scheint es als Löschmeister einer freiwilligen Feuerwehr besser zu wissen.<< Lesen Sie weiter in der MOZ vom 26.11.2012.

Die Gemeinde Wandlitz erhält den Barnimer Förderpreis für Demokratie 2012

Den Barnimer Förderpreis für Demokratie der Bürgerstiftung Barnim Uckermark erhielt gestern die Gemeinde Wandlitz, vertreten durch die Bürgermeisterin Dr. Jana Radant, für ihr hoffnungsvolles Vorhaben, ein solidarisches Zusammenleben mit Flüchtlingen zu gestalten.

Die Jury war einem Vorschlag der Koordinierungsstelle für Toleranz Eberswalde gefolgt.

Das Preisgeld wird direkt den Asylbewerber/innen zugute kommen und soll helfen, deren soziale und kulturelle Teilhabe zu unterstützen.

Was genau mit dem Geld passiert, entscheiden die Asylbewerber/innen dann selbst.

Im neuen Jahr entsteht in Wandlitz ein Asylbewerberheim.

Hier der Link zu einem Filmbericht des ODF.