Nachruf

Plötzlich und unerwartet – aus unserer Zeit in die Ewigkeit. 

Wir trauern um Thomas Lehmann 

8. April 1954 – 22. Januar 2013

Unser Freund Thomas Lehmann, seit Jahrzehnten engagierter Demokrat, Pazifist und Berater für Kriegsdienstverweigerer, Katholik, Bruder, alljährlich Darsteller des Eberswalder „Weihnachtsmanns“, Umweltschützer und Mitstreiter in der Barnimer Kampagne Light me Amadeu wurde 58 Jahre, neun Monate und 14 Tage alt.

Er hätte vielleicht noch lange leben können, wenn er die Krankheitssymptome ernster genommen hätte. Trotz des Schmerzes über seinen frühen Tod sind wir dankbar, dass wir eine Strecke unseres Lebensweges mit Thomas, diesem bescheidenen, klaren und ehrlichen Menschen gehen durften.

Er ist nun gemäß seinem Glauben bei Gott, verbunden mit seinen Vorfahren und den vor ihm gegangenen Freundinnen und Freunden, mit Bertha von Suttner, Mahatma Gandhi, Dietrich Bonhoeffer, Franz Jägerstätter, Martin Luther King, mit Amadeu Antonio und anderen Opfern verblendeter Gewalt, gegen die Thomas sich mit vollem Engagement eingesetzt hat.

Thomas nahm am 17. Januar an unserem ersten Treffen in diesem Jahr teil und meldete sich zu unserem Planungswochenende im Februar an. Wir werden ihn sehr vermissen, seiner gedenken und nach Menschen wie ihm Ausschau halten.

Losung und Lehrtext an seinem Sterbetag lauteten „zufällig“:

Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten! (Jesaja 1,17)

Denkt an die Gefangenen, weil auch ihr Gefangene seid; denkt an die Misshandelten, weil auch ihr Verletzliche seid. (Hebräer 13,3)

 

Eberswalde, 23.01.2013

Barnimer Kampagne Light me Amadeu  und Afrikanischer Kulturverein Palanca e.V.

Radi-Aid

Das ganze Jahr wird für Menschen in Afrika gesammelt. Die Sternsinger sind mir gerade noch in Erinnerung.

Spendenaufrufe arbeiten häufig mit Stereotypen, hier die mildtätigen weißen Europäer/innen, da die armen schwarzen Afrikaner/innen.

Hier eine Aussage von einem Macher des Films: “Wir ermutigen Menschen, für Notleidende zu spenden, aber wir hoffen, dass sie durch das Video zu reflektieren beginnen und erkennen, dass es in Afrika mehr gibt als Leid. Hoffentlich kommen einige Leute darauf, sich über die Ursachen der Probleme Gedanken zu machen und zu überlegen, was getan werden könnte, um etwas nachhaltig zu ändern. Das wäre phantastisch.” Mehr dazu bei Spiegel Online.