30 Nazis hatten nichts zu sagen.

Klaus und Sybille Mann aus Finowfurt und René Herrmann aus Golzow waren 3 von 30 Nazis von der Partei Die Rechte, die am vergangenen Samstagvormittag 1 h im Lärmkessel von 500 Gegendemonstranten in Eberswalde standen. Worum es den Nazis ging, ist unbekannt, weil es zu laut um sie herum war. Uns ging es um ein Zeichen gegen menschenfeindliche Hetze.

Hier ein schöner Artikel aus der lokalen MOZ dazu.

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Krach statt Nazis

Der Nazisubkultur schwimmen schon seit längerem die Felle weg. Konzerte – Fehlanzeige. Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind vielleicht ein Aufreger, der rechtsextremen Szene verschafft das Thema aber derzeit keinen Zulauf. Nun will es die Partei Die Rechte brandenburgweit wissen. Die Blamage ist vorprogrammiert.

Klaus (Mann) ist raus! – Heißt, wir erwarten 40 integrationsunwillige gewaltaffine Menschenhasser von der Partei Die Rechte.

Hier der offizielle Aufruf:

Die demokratischen Kräfte von Eberswalde rufen alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf, Gesicht zu zeigen, für ein menschliches Eberswalde einzustehen. Am 3. Oktober 2015 sind in ganz Brandenburg neonazistische Kundgebungen geplant. Für Eberswalde hat Die Rechte Brandenburg ein Vorabtreffen am Bahnhof zwischen 10 und 10.20 Uhr angekündigt. Wir gehen davon aus, dass die eigentliche Kundgebung ab 10.45 Uhr im Leibnizviertel stattfindet. Deshalb bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt, um 10.30 Uhr ins Leibnizviertel zum Parkplatz NP-Discount/ Ärztehaus zu kommen. Mit Rasseln, Pfeifen, Töpfen und allem, was Krach macht, sollen neonazistische Äußerungen übertönt werden. Es soll gezeigt werden, Eberswalde ist eine Stadt, in der Menschen jeder Herkunft willkommen sind. Für ein menschliches Eberswalde! 
Die demokratischen Kräfte von Eberswalde sind alle Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, die Verwaltungsspitze, der Runde Tisch Willkommen in Eberswalde, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und ihre Organisation AstA, die Flüchtlingsinitiative Sofa/Palanca, die Koordinierungsstelle für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit. Unterstützung erhalten sie von der Initiative Finowfurt nazifrei.
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