„Standhalten gegen rechtsextreme Gewalt“ – das ZDF-Magazin 37 Grad dokumentiert die Mühen, Sendetermin heute 22.15 Uhr

Zossen, Cottbus, Eberswalde

Die Angst von Nazis gemobt zu werden, wenn man sich als ihr Gegner zu erkennen gibt, hält den einen oder anderen Menschen davon ab, Gesicht zu zeigen. Die Reportage aus Zossen wird diesen Reflex hoffentlich nicht verstärken.

Gewalt und eine zur Schau gestellte Gewaltaffinität sind das Schmiermittel, das die rechtsextreme Szene am Laufen hält. Wenn wir ihr widerstehen, dann verschwindet zumindest die Dominanz der Nazis, und das Gewicht des stärkeren Arguments kann wirken.

Wer mag, kann auf der Webseite des Magazins schon einen Trailer ansehen
und einen Drehbericht des Autors lesen.

Letzte Meldung vom 12.02.: Der für den Brandanschlag auf das Haus der Demokratie zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilte Nazi hat sich in einem Brief aus der Haft heraus für seine Tat entschuldigt. Mehr hier.

 

Cottbus bekennt Farbe

Wer selbst aktiv werden und sich mit der Bürgerinitiative Cottbuser Aufbruch und dem Bündnis Cottbus Nazifrei solidarisieren will, kann sich am 15. Februar an der Demonstration gegen einen geplanten NPD-Aufmarsch beteiligen. Diese startet um15:30 Uhr am Hauptbahnhof und endet um 17:30 am Schillerpark. Cottbus Nazifrei ruft dazu auf, sich im Anschluss dem Nazi-Aufmarsch entgegen zu stellen.

Die NPD benutzt den Jahrestag der Bombardierung von Cottbus für ihre Geschichtsverdrehung und die Umdeutung der Naziverbrechen.

Mehr als 1,5 Millionen Menschen fanden im Zweiten Weltkrieg durch Luftangriffe den Tod, ein Drittel davon in Deutschland. Beim Bombenkrieg gegen Deutschland ging es darum, den Nationalsozialismus, dieses menschenverachtende, menschenfeindliche System und seine Kriegsmaschinerie lahm zu legen und zu vernichten, nicht die deutsche Bevölkerung …

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