Brandenburg 33

Rechtsextremisten beschäftigen sich obsessiv mit dem Nationalsozialismus und dem 2. Weltkrieg. Die Auseinandersetzung mit den aktuellen Nazis kommt also an einer eigenen Betrachtung der Zeit von 1933-1945 und den Jahren davor und danach nicht vorbei.

2013/14 jährt sich die Phase der Machtergreifung durch die Nazis zum 80. Mal. Die Webseite Brandenburg 33 soll eine Darstellung des Prozesses der Entdemokratisierung von 1931-1934 auf dem Gebiet des heutigen Landes Brandenburg ermöglichen.

Jede/r kann mitarbeiten, vor Ort recherchieren und einen Beitrag verfassen. So soll eine Sammlung von Kalenderblättern entstehen, die von lokalen Ereignissen berichten. Zudem dient das ganze Unterfangen der Vernetzung der Akteure.

Für Eberswalde existiert bisher ein Eintrag, der von der Bestattung von Carin Göring bei Eberswalde berichtet. Am 21. Juni 1934 wird danach ein Sonderzug am Eberswalder Bahnhof von der dortigen Bevölkerung sowie der Landespolizei, der SA und der SS empfangen. Die Überführung wurde dann mit dem Auto nach Carinhall fortgesetzt. Die von ihm nach seiner Frau benannte Privatresidenz Görings befand sich in der Schorfheide. In Carinhall unterhielt Göring eine hauptsächlich aus Raub- und Beutekunst bestehende Kunstsammlung.

Eberswalde wurde einige Male von Hitler und Göring besucht. Beide wurden Ehrenbürger der Stadt.

Da beschäftigt mich jetzt, ergänzend zu dem Kalenderblatt, die Frage, was vom NS-Kult um die Hitlerverehrerin Carin Göring in Eberswalde ankam.

Hier ein aktueller Artikel zu Carin Göring: Die Frau, die fünfmal beigesetzt wurde

Mehr sicher hier: Ausstellung „Jagt und Macht“

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